Tag 1, Freitag, 22.05.2015: Space Chaser, Architects Of Chaoz, Flotsam And Jetsam, God Dethroned, Pentagram, Venom.

Traditionen müssen ja gepfelegt werden und somit ist seit Jahren die erste Band des Festivals immer irgendwie dem Thrash Genre zuzuordnen. Dieses jahr waren die Berliner von SPACE CHASER an der Reihe. Die Hauptstätder machten ihre Sache mehr als ordentlich und sorgten für die ersten Circlepits im Halbrund des Amphitheaters.

Die Karriere von PAUL DI´ANNO lief in den letzten Jahren ja Jahrzehnten mal so eher auf Sparflamme – mittelmässige bis schwache Alben, diverse Verbale Ausfälle in Richtung des ehemaligen Brötchengebers IRON MAIDEN und die allgegenwärtigen gesundheitlichen Probleme taten ihr übriges den Legendenstatus nachhaltig zu schädigen. Seit einigen Jahren ist aber ein schöner Aufwärtsttrand zu verzeichnen, der nicht zuletzt DI´ANNOS sehr tighter Backingband und einem Bockstarken Combackalbum zu verdanken ist. Aufgrund seiner Knieprobleme muss DI ANNO den kompletten Gig auch leider im Sitzen absolvieren – seiner Gesangsleistung tut dies aber keinen Abbruch. Sehr starker Auftritt.

Die nun folgenden FLOTSAM AND JETSAM sind ja durchaus auch durch Ihr Debutalbum bekannt und natürlich durch die Tatsache das Ihr Ex Basser Newsted auch mal bei Metallica die Saiten gezupft hat. Ich war mit dem material der Truppe mal so gar nicht vertraut, muss aber trotzdem den sehr engagiert und technisch guten Auftritt hervorrheben.

Weiter gings mit den Holländern von GOD DEATHRONED – die schnörkellosen Brutalo Death boten, aber alles in allem zu statisch rüberkamen.
Aus einem ganz anderen , da etwas älterem Holz (hüstel) sind da Bobby Liebling und PENTAGRAM geschnitzt. Man ist bereits seit den 70ern aktiv, gilt jeher als der kleine Bruder von Black Sabbath und kann auf eine ganze Latte Klassikeralben verweisen. Sehr interessanter und ansehnlicher Auftritt, was nicht zuletzt am Frontman lag der mit seinen Bewegungen irgendwie an eine Mischung aus Vogelscheuche und Catweezle erinnerte.
Tja, mit dem Headliner VENOM habe ich seit jeher meine Probleme wobei Problem das ganze nicht trifft – die Briten sind seit locker 20 jahren Stammgast auf sämtlichen Open Airs gewesen auf denen ich mich auch rumgetrieben habe – für mich immer ein netter Rausschmeisser so wie auch in Gelsenkirchen Anno 2015. Klar gabs die üblichen Klassiker, ne nette Pyroshow, aber die Performance wirkte wie sooft langweilig und hüftsteif.

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